Ob Hundebett oder Hundekissen, Leinen, Halsbänder und Hundespielzeug. Shoppen für den Hund macht Spaß und die Auswahl ist mittlerweile riesengroß.

Hundebett DONUT CHOOLATE Größe Large

Fünf gute Gründe für ein Hundebett

Du hast dich schon immer gefragt, warum dein Hund ein Hundebett oder Hundekissen benötigt? Wir geben dir fünf gute Gründe, warum sich die Anschaffung eines Hundebettes für dich und für deinen Hund wirklich lohnt.

1. Rückzugsort für deinen Hund

Ein Hund benötigt einen Ort, an den er sich zurückziehen kann. An dem er Ruhe vor Kindern, Besuch oder anderen Umwelteinflüssen hat. Er sucht sich i.d.R. angestammte Plätze – zwischen diesen wechselt er im Laufe des Tages. Wichtig ist, diese Rückzugsorte zu akzeptieren, d.h. der Hund wird an seinen Rückzugsorten nicht gestört. Dies gilt besonders durch Kinder. Sie müssen lernen, dass der Hund an diesem Ort in Ruhe gelassen wird.

Hundebett DONUT Jamie und Pippin

2. Trainingsziel: “Auf deinen Platz”

Hat sich ein Platz etabliert, kann man den Stammplatz auch für das ‘Haustraining’ nutzen und den Hund an diesen Platz verweisen, wenn z.B. der Postbote klingelt, Besuch erwartet wird oder das Haus gesäubert werden muss. Der Hund empfindet diesen Platz dann keinesfalls als ‘stille Ecke’, sondern kann sich dort entspannen. Gerade für Hunde mit ausgeprägtem Territorialverhalten oder auch für Alarmbeller eignet sich der fester Platz als Rückzugsort. Sie dürfen kurz ‘bescheid geben’ und der Hundebesitzer kann sie anschließend auf den Platz verweisen, an dem sie ruhig und entspannt abwarten und können. Das Training beginnt man am Besten von Welpenalter an und nutzt dabei aus, dass der kleine Hund noch viel Schlaf benötigt.

Wie du deinem Hund Schritt für Schritt beibringen kannst, ein Hundebett als Ruhe- und Rückzugsort anzunehmen, beschreiben wir in der nächsten Woche.

3. Ein zugewiesener Platz = klare Leitlinien für alle

Zugegebenermaßen: ein Hund im Bett oder auf dem Sofa kann eine kuschelige Angelegenheit sein. Es gibt mittlerweile auch sehr gute Hundedecken, mit denen sich das teure Sofa oder das Bett gegen Dreck und Nässe schützen lässt.

Die PROTECT Hundedecke eignet sich als Schondecke für Sofas

Die PROTECT Hundedecke eignet sich als Schondecke für Sofas

Nun kann man verhaltenstechnisch unterschiedlicher Auffassung darüber sein, ob dies nun wirklich Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Hund und Besitzer hat oder nicht. Da es jedoch nicht wenige Berichte darüber gibt, in denen Hundebesitzer beschreiben, dass der Ehemann oder die Ehefrau urplötzlich sich nicht mehr aufs Sofa setzen oder nachts nicht ins Bett steigen durfte, wenn der Hund selber drauf lag , kann die logische Schlussfolgerung nur die sein, dass es in diesen Fällen für das Teilen der gemeinsamen Sitz- und Liegeplätze klare Regeln geben muss. Stimmt allgemein bereits der Gehorsam und die Achtung von aufgestellten Regeln nicht, ist ein zugewiesener Platz für den Hund und die Erlaubnis, auf das Sofa oder Bett gehen zu dürfen ein absolutes MUSS.

4. Ein hochwertiger Schlafplatz zahlt sich langfristig aus

Das Angebot an Hundebetten und Hundekissen ist riesig. Wofür du dich entscheidest, hängt natürlich primär von deinem persönlichen Geschmack ab. Es gibt dennoch ein paar Dinge, auf die es sich zu achten lohnt:

  • In der Anschaffung billig bedeutet nicht, dass es auch langfristig billiger ist. Ein hochwertig  verarbeitetes Hundebett oder Hundekissen mag zunächst einmal teurer sein, aber wenn es dann nahezu ein Hundeleben lang hält und dank geeigneter Oberfläche wie bsp. Kunstleder oder Leder auch keine regelmäßigen Waschgänge in der Waschmaschine benötigt, dann ist das zunächst teurere Produkt langfristig günstiger, als das Hundekissen, welches regelmäßig gewaschen werden muss und aufgrund seiner Verarbeitung und Materialqualität nur 2-3 Jahre hält.
  • Dein Hund schläft im Schnitt 20 Stunden am Tag. Du solltest darauf achten, dass er in seinem Schlaf eine optimale Belastung des Bewegungsapparates bekommt. Orthopädische Hundebetten sind daher herkömmlichen Liegeplätzen mit Schaumstoff- oder einfacherer Polyestervliesfüllung zu bevorzugen. Sie sind nicht nur ein Marketinggag, sondern machen wirklich Sinn. Des weiteren sind hochwertige Füll- und Außenmaterialien langlebiger.

5. Guter Schlaf = aktiver und ausgeglichener Hund

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Wie auch beim Menschen, ist der Schlaf maßgeblich für die Leistungsfähigkeit und die Ausgeglichenheit deines Hundes. Hunde, die optimal entspannen und schlafen können, sind leistungsfähiger, aktiver und wacher. Sie können sich beim Training besser konzentrieren und auf längeren Wanderungen, Fahrradtouren oder anderen Aktivitäten besser mithalten. Aber auch weniger aktive Hunde, benötigen einen entspannten Schlaf. Sie sind ausgeglichener und weniger reizbar.

Biothane Schleppleine 15m

Schleppleine oder Flexileine?

Eine Teilnehmerin meiner Trainingsgruppe fragte mich neulich, warum ich eigentlich für die Absicherung des Hundes im Freilauf eine Schleppleine und keine Flexileine empfehlen würde. Eine berechtigte Frage, wie ich finde. Beide Leinen ermöglichen dem Hund, sich in einem größeren Radius um den Hundeführer zu bewegen. Der Hund ist an einer Leine, genießt jedoch Freiraum zum Schnüffeln und zum sich Lösen. Der entscheidene Unterschied ist, dass der Hund an einer Flexileine einen Widerstand hat, wenn er voraus läuft.  Hunde, die bereits zum Ziehen an der Leine neigen, werden durch die Flexileine also zusätzlich im Ziehen bestärkt. Hinzu kommt, dass viele Hundeführer dazu verleitet sind, doch öfter mal den ‘Haltknopf’ der Flexileine zu drücken. Dennoch kann eine Flexileine durchaus praktisch sein, z.B. wenn der Hund verletzt oder die Hündin läufig ist und an der Leine geführt werden muss und die Umgebung des Spaziergangs den Einsatz einer Schleppleine schwierig gestaltet (z.B. in der Stadt).

Ich persönlich empfehle meinen Trainingspartnern in den meisten Fällen eher die Schleppleine. Die Anwendung ist zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, aber letztlich soll die Schleppleine keine Leine im herkömmlichen Sinne sein, sondern sie ist ein TrainingsHILFSmittel, welches dem Hundeführer ermöglicht seinen Hund abzusichern, für den Fall, dass er einen Befehl nicht ausführt. Schleppleinen sind also nicht einfach nur als lange Leine zu sehen, sondern sie sollten gezielt mit einem passenden Training eingesetzt werden. Die Schleppleine ist außerdem eine geeignete Leine für Hunde, die sehr feinfühlig auf einen Druck am Hals oder Geschirr reagieren – hier bietet sich eine Flexileine aus dem Grund nicht an, weil diese Hunde den Druck als unangenehm empfinden und automatisch stehen bleiben, wenn sie voraus laufen wollen.

Wer eine lange Leine zur Absicherung seines Hundes einsetzt, der ist gut beraten, dies im Rahmen eines durchdachten Trainings mit Hilfe einer Schleppleine zu tun. Wie genau dieses Training Schritt für Schritt aufgebaut werden kann, haben wir in unserem Hundeblog in einer Trainingsanleitung beschrieben. Langfristiges Ziel sollte es immer sein, dass der Hund im Freilauf abrufbar ist und eine Schleppleine nicht mehr nötig ist. Für alle anderen Situationen (Stadtspaziergang, Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit etc.) reicht auch eine normale, etwas längere Führleine und die entsprechende zusätzliche Auslastung durch bsp. Nasenarbeit oder Hundespiele aus.