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Oscar Dummyarbeit

SLEEPY DOG – Offizieller Sponsor des German Cup 2016

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Aktive Hunde unterstützen wir gerne und deshalb Sponsoren wir dieses Jahr den German Cup 2016 des Deutschen Retriever Club am 5./6. März 2016. Diese Veranstaltung wird auch als Deutsche Teammeisterschaft bezeichnet und es starten dort 50 Teams (bestehend aus jeweils drei Hund-Mensch-Gespannen).

Für all diejenigen, die mit dem Begriff ‘Dummyarbeit’ noch nicht viel anfangen können, hier einige Erklärungen (Quelle:Deutscher Retriever Club).

Die Dummyarbeit entstand Mitte des 20. Jahrhunderts in England. Man führte speziell junge Hunde an die retrieverspezifische Apportierarbeit mittels Dummys (grüner Leinensäckchen mit meist 500g Füllgewicht) heran oder nutzte die Arbeit für das Erhalten des Leistungsstandes der bereits ausgebildeten Hunde außerhalb der Jagdsaison.

Mittlerweile wird die Dummyarbeit nicht nur für an Wild ausgebildete Hunde genutzt, sondern erfreut sich großer Beliebtheit bei denen, die eine artgerechte Beschäftigung für ihre Retriever suchen. Man kann im Training und auch auf sportlichen Prüfungen – sogenannten Workingtests – Situationen simulieren, wie sie auf einer klassischen Niederwildjagd vorkommen. Gerade für Nicht-Jäger eine tolle Möglichkeit, einen Beitrag zum Erhalt der typischen Arbeitseigenschaften dieser Rasse zu leisten. Darüber hinaus macht diese Form der Arbeit einfach Spaß – sowohl Hund als auch Halter. Seit Jahren erfreut sich diese Sportart zunehmender Beliebtheit.

Da die dummysportgeführten Hunde (viele davon werden auch jagdlicht geführt, aber eben nicht alle), anspruchsvolle Arbeit abliefern, finden wir, dass sie sich auch einen erholsamen Schlaf mehr als verdient haben und unterstützen als Sponsor seit Jahren viele Workingtests des Deutschen Retriever Club e.V.

Wir wünschen allen Teams des German Cup 2016 viel Freude und Sucherglück an diesem Wochenende.

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Sponsor der Newcomer Trophy 2012

Wir unterstützen die Deutsche Junghundemeisterschaft für Retriever.

Die Veranstaltung wird durch den DRC (Deutscher Retriever Club) ausgerichtet. Teilnehmen dürfen Retriever, die nicht älter als 30 Monate sind und die sich auf einem Workingtest mit dem Prädikat ‘sehr gut’ qualifizieren konnten. Mehrere Richter aus dem In- und Ausland werden die Leistung bei der Dummyarbeit der Hunde bewerten. Das Event findet dieses Jahr auf dem Klaukenhof in Lennestadt statt. Sicherlich wird es wieder tolle Retrieverarbeit zu sehen geben und wer an diesem Wochenende noch ein Ausflugsziel sucht, dem sei gesagt: es lohnt sich!

Oscar Dummyarbeit

Oscars Welt: Wie man es schafft mittendrin statt nur dabei zu sein

Oscars und Pitchs Freizeitbeschäftigung ist die Dummyarbeit.
Für nicht Sachkundige sei an dieser Stelle erklärt, dass es sich hierbei um eine Ersatz- oder Ergänzungsbeschäftigung speziell für Retriever geht und man mit Hilfe kleiner 500g schwerer Leinensäckchen – sogenannte Dummies – jagdliche Aufgaben nachstellt. Hierbei unterscheidet man in unterschiedliche Arbeitsbereiche: das Markieren (hierbei wird ein Dummy geworfen und der Hund soll sich die Fallstelle des Dummies merken), das Einweisen (hier wird für den Hund nicht sichtig ein Dummy ausgelegt und der Hund soll sich durch seinen Hundeführer zu diesem Dummy schicken lassen. Hier ist Teamarbeit gefragt) und die Suche (hier wird der Hund in ein bestimmtes Gebiet geschickt und er soll selbständig die Dummies nacheinander in dem Gebiet suchen und bringen. Aus der jagdlichen Perspektive eine Nachsuche nach dem Schuß).

Unsere beiden Hunde lieben die Dummyarbeit und sind mit Feuereifer dabei. So machte ich mich den Hunden und unseren zwei Kindern (zu dem Zeitpunkt knapp 3 Jahre und wenige Wochen alt) auf, um mit unseren Freunden die ebenfalls Golden Retriever führen, eine kleine Trainingseinheit zu absolvieren. Das Wetter war nicht das Beste: es goß in Strömen. Meine große Tochter war ein wenig übernächtigt und dementsprechend nörgelig und wollte im Auto bleiben. Das ging zum Glück, da wir die Fahrzeuge direkt im Gelände parken konnten und ich ließ die seitliche Hintertür auf, damit sie uns beim Training zuschauen konnte. Wir wollten zunächst was mit den jüngeren Hunden arbeiten, bevor die Älteren an der Reihe waren. Aufgrund des Regens ließ ich Oscar im Auto in der trockenen Wartezone. Nun ja, Warten und Wartezone sind nicht gerade Oscars Lieblingsbegriffe und er hatte vom Kofferraum aus freie Sicht auf das Training mit den Youngsters. Für seine Begriffe natürlich völlige Babyaufgaben, die wir da arbeiteten und dementsprechend beobachtete er das Geschehen aufmerksam aber mit einem gewissen Ausdruck an Verächtlichkeit in seinem Gesicht. Dann wurde es auch für ihn interessant, denn wir begannen mit den Markierungen. Ich muß dazu sagen, dass Markieren für Hunde eine hochpushende Angelegenheit sein kann, da ständig etwas durch die Luft fliegt. Mit zunehmender Distanz vernahm man aus dem Kofferraum leichte Unmutsäußerungen darüber, dass die gefallenen Dummies für die anderen Hunde bestimmt waren und nicht für Oscar (der, das sei erwähnt, wirklich über eine sehr gute Merkfähigkeit verfügt). Unser Training ging weiter, ich wies Pitch gerade auf ein Dummy ein, da kam es aus dem Auto: ‘Mama, ich muß mal Pipi’. Na super. Pitch pfiff ich in den Stopp-Pfiff, holte das Kind aus dem Auto. Es goß weiter in Strömen. Derweil Rückencheck, ob Pitch noch brav auch dort sitzt, wo ich ihn abgepfiffen hatte. Ja, tat er. Braver Hund. Loben. Kind beim Pipimachen helfen, wieder Rückenblick, ob der Hund weiterhin sitzt. Loben nicht vergessen! Oscar witterte seine Chance. Urplötzlich hörten wir ein ‘Wiffffff’ und aus dem Kofferraum schoß Oscar über die Rückbank durch die geöffnete Hintertür aus dem Auto, an dem verblüfft drein schauenenden Pitch vorbei, auf das Mark, welches ca. 5 Minuten zuvor gefallen war.
Nun war Multitasking zur Schadensbegrenzung gefragt: Nochmaliges Sitzkommando zur Sicherheit für Pitch – Braver Hund! Kind schnell wieder anziehen. Sitzen gebliebenen Hund zwischendrin loben, Kind hinstellen und trösten, dass es gleich wieder ins Auto darf. Pitch wieder loben. Oscar hatte derweil das Mark (selbstverständlich auf den Punkt markiert) und war auf dem Rückweg. Oscar Dummy abnehmen. Pitch loben, dass er trotz der Ablenklung sitzen geblieben war. Kind wieder ins Auto. Glücklichen Oscar wieder ins Auto. Durchatmen. Lücke zwischen Kofferraum und Rückbank abdichten. Es durfte weiter gehen. Oscar war vorerst glücklich. Hatte er doch gezeigt, wie man punktgenau markiert und mittendrin statt nur dabei ist.