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Hundeleinen aus Fettleder

Hundeleinen aus Fettleder für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete gibt es ab heute in unserem Onlineshop. Du kannst die Hundeleine in unterschiedlichen Längen und Dicken sowie zwei Farbvarianten bei uns kaufen. Ob Training auf dem Hundeplatz oder gemütlicher Spaziergang durch Wald und Feld: die Fettlederhundeleinen eignen sich für Jedermann.

Diese Hundeleine ist eine tolle Alternative für alle, die die Vorzüge einer Lederleine nicht missen möchten und gleichzeitig eine günstige Hundeleine suchen. Die Fettlederleinen liegen gut in der Hand und vefügen über stabile Karabinerhaken in Messing oder Chrom. Die Hundeleine aus Fettleder kaufen kannst du ab heute in unserem Onlineshop.

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Vorankündigung: Hundeleinen aus Fettleder

Ab Ende Januar werden wir auch für preisbewusste Hundeführer passende Hundeleinen in unserem Produktsortiment anbieten. Hierfür haben wir schöne Hundeleinen aus Fettleder ausgewählt. Hundeleinen aus Fettleder eignen sich für alle Hundebesitzer, die die Vorzüge von Leder an einer Hundeleine nicht missen möchten und gleichzeitig eine günstige Hundeleine suchen. Die Hundeleinen aus Fettleder werden wir in den Farben dunkelbraun und schwarz im Programm haben. Die Leinen sind mit einem stabilen Karabiner in Messing oder Chrom ausgestattet der am unteren Ende eingeflochten oder mit einer stabilen Niete befestigt ist. Viele Hundesportler verwenden diese Hundeleine für die Arbeit auf dem Hundeplatz. Hierfür eignen sich Längen von unter drei Metern am Besten.

Bei den Fettlederleinen gibt es einige Pflegetipps zu beachten, die für eine längere Haltbarkeit der Hundeleine sorgen. Man verwendet zur Pflege am Besten Lederfette oder Fettwachse. Diese werden hauchdünn auf die Leine aufgetragen und sollten über Nacht einziehen. Anschließend poliert man das überschüssige Fett mit einem Lappen von der Leine. Zuviel Fett (sprich: Überfetten) verschlechtert die Atmungsaktivität des Fettleders und macht das Leder auf Dauer speckig und lappig. Für eine schnelle Reinigung bei Schmuddelwetter kann man die Hundeleine auch mit klarem Wasser abbürsten.

Die Fettlederleine ist eine Hundeleine für vielfältigen Einsatz beim Hundesport und Hundespiel und dank des niedrigen Preises eine Leine, von der man sich gerne unterschiedliche Längen und Ausführungen zulegt, denn: Hundeleinen sind wie Schuhe – man kann nie genug davon haben!

Biothane Schleppleine signalorange Startfoto

Training mit der Schleppleine

Wenn der Hund auf den Kommpfiff oder den “Hier”- Ruf nicht zuverlässig hört und ausführt, jagen geht oder beim Anblick von anderen Hund nicht mehr abrufbar ist, hilft in vielen Fällen nur noch ein sukzessiver neuer Aufbau des “Hier” Kommandos oder/und des Hier-Pfiffes. Damit der Hund in dieser sensiblen Zeit des Neuaufbaus nicht zum Erfolg kommt, indem er den Ruf/Pfiff ignoriert und nicht kommt, oder beim Abmachen der Leine sofort ausbüxt, empfiehlt es sich, den Hund in dieser Zeit an einer langen Leine, auch Schleppleine genannt, zu führen.

Eine Schleppleine sollte 10m bis 15m Länge haben und gut in der Hand liegen. Besonders eignen sich hierzu Leinen aus Biothane, da sich diese nicht mit Wasser und Dreck vollsaugen und auch im Unterholz nicht verknoten. Man selbst trägt am Besten Fahrradhandschuhe, damit man im Falle des ruckartigen Loslaufen des Hundes, keine Brandwunden davon trägt. Die Schleppleinen aus Biothane bieten wir übrigens auch bei uns im Onlineshop in verschiedenen Ausführungen an.

Das Hundetraining beginnt man am Besten wie folgt:

‘Konditionierung’ der Hundeleine

Die Schleppleine wird in den ersten 10 Tagen immer zum Fressen und gemeinsamen Kuscheln und Spielen angelegt, so dass der Hund sie positiv verknüpft. Sie sollte generell nun auf jedem Spaziergang um sein, auch wenn man die normale Hundeleine zum Spaziergehen benutzt. In den Tagen der Konditionierung auf jeden Fall mit der normalen Hundeleine spazieren gehen. Freilauf ist erst einmal gestrichen (den Hund in der Zeit mit Nasenarbeit beschäftigen). Man sollte nach Möglichkeit ein Geschirr verwenden. Zumindest zu Beginn, da in den ersten Trainingstagen u.U. schon der ein oder andere deftige Ruck auf den Nacken erfolgt. Die Schleppleine wird in den ersten 10 Tagen nicht eingesetzt, ausser, dass der Hund sie trägt und man den Rest der Leine in den Händen hat. Alles im Radius der normalen Hundeleine (2m), an der der Hund auch geführt wird. In der Zeit hat man die Möglichkeit, sich selber an den Umgang und die 10m Leine zu gewöhnen. Das braucht meistens ein wenig Zeit und Geduld.

Erstes Hundetraining an der Schleppleine

Goldene Regel: so lange der Hund sich im “Schleppleinen-Training” befindet ist die Schleppleine immer dran. Sowohl beim Training als auch auf jedem Spaziergang. Es darf keine Ausnahme geben!!!!
Nachdem die Leine positiv verknüpft wurde, geht es auf zum ersten Trainings-Spaziergang. Man sollte das Ende der Leine in der Hand behalten und die Leine langsam abwickeln, je weiter sich der Hund entfernt. Wichtig: Handschuhe tragen, sonst kann es Verbrennungen an den Händen geben, falls der Hund durchstartet.

Wichtig ist auch, dass die Leine eigentlich nur als Notanker dient. Das Training soll so laufen wie immer, d.h. die Leine ist nicht dazu da, den Hund zu sich ran zu ziehen, wenn der das Kommsignal überhört.
Man sollte ausserdem alle 3m in der Leine Knoten machen. Das hilft , wenn man auf die Leine tritt, dass die Leine nicht unter den Füssen durchrutscht.

Das Schleppleinen-Training ist grob in drei Blöcke aufgeteilt:

  1. Training mit der Schleppleine in der Hand
  2. Training mit schleifender Schleppleine
  3. Training mit gekürzter Schleppleine

Training mit der Schleppleine in der Hand

In erster Linie geht es darum, dass der Hund zunächst lernt, den 10m Radius von sich aus einzuhalten. Kurz vor dem Ende der Leine, sollte man den Hund durch eine Übung stoppen, denn der Hund soll nicht in die Leine laufen.
Dazu soll der Hundeführer dem Hund sein Freilaufkommando geben. Da er sich ja drei Meter vor Leinenende einen Knoten in die Leine gemacht hat, sollte er, sobald dieser Knoten durch seine Hände läuft, das Signal “Ende” ( o.ä.) geben und die Leine festhalten. Der Hund kennt das Kommando zu Beginn nicht und wird daher in die Leine laufen. Nun wird gewartet, bis sich die Leine von selbst lockert weil der Hund in HF Richtung zurück kommt, der Hund sich setzt oder zum Hundeführer schaut. Dies sollte er loben und dann weitergehen. Man lobt den Hund also durch das Weitergehen. Unbedingt hier die Belohnung variabel halten, sonst lernt der Hund, dass er nur bis zum Leinenende laufen muss, um seine Bestätigung zu erhalten.

Dieser Schritt wird so lange trainiert, bis der Hund von sich aus kurz vor Leinenende stoppt oder sich setzt. Ein Hund kann bsp. verschiedene Verhaltensweisen anbieten: er stoppt und nimmt Blickkontakt auf, oder er setzt sich oder er kommt zum Hundeführer zurück.

Im nächsten Schritt sollte man Kommandos einbauen, d.h. es gab am Ende der Leine Sitz Kommando oder einen Kommpfiff/-ruf. Da der Hund keine Möglichkeit hat, sich dem Kommando zu entziehen, ist dies auch immer durchsetzbar. Nur an die goldene Regel denken: den Hund niemals zu sich ranziehen! Wenn der Hund den Kommpfiff ignoriert, dann hingehen und den Hund abholen.

Diesen Trainingsschritt sollte durch unterschiedliche Spazierwege und unterschiedlich starke Reize generalisiert werden.

Training mit schleifender Schleppleine

Reagiert der Hund zuverlässig auf alle Signale und hält er den Radius ein, ohne in die Schleppleine zu laufen, dann kann man die Schleppleine schleifen lassen. Die Leine soll auf jeden Fall in Nähe des Hundeführers schleifen und die Übungen wie in Punkt 1. durchgeführt werden.
Kann man entspannt mit dem Hund spazieren gehen, hält der Hund den Radius ein, und er befolgt alle Kommandos zuverlässig, kommt Schritt 3.

Training mit gekürzter Schleppleine

Man kann die Schleppleine gegen eine Wäscheleine tauschen oder alternativ die Schleppleine um 1m pro Woche kürzen. Der Hund gewöhnt sich so nach und nach an das schwindene Gewicht und hat aber nach wie vor das Gefühl, kontrollierbar zu sein. Natürlich weiss der Hund, dass er nicht mehr so kontrollierbar wie vorher ist, aber der Hundeführer setzt so Vertrauen in seinen Hund und baut dieses nach und nach intensiver aus.

Klappt auch das zuverlässig, kann man beginnen, den Hund phasenweise für 10 Minuten ohne Leine laufen zu lassen. Die Phasen zwischen Freilauf und Wäscheleine/gekürzter Schleppleine sollten sich abwechseln. Gerade die ersten 30 Minuten können sich die meisten Hunde noch gut selbst beherrschen, dann schwindet diese Kontrolle und der Hund ist nicht mehr so einfach lenkbar.

Sollte es in der Trainingszeit dazu kommen, dass der Hund stiften geht, dann muss man erneut bei Schritt 1 beginnen. Auch wenn es sich langwierig liest und einige Zeit an Training bedeutet, es ist definitiv erfolgsversprechend. Und einige Monate intensives Training und Einschränkungen bedeuten bei konsequenter Durchführung für die Zukunft sorgenfreie Spaziergänge für den Rest des Hundelebens.

Hast du Interesse, dich ausführlicher mit dem Thema des Schleppleinentrainings zu befassen, dann empfiehlt sich folgende Lektüre:

Antijagdtraining – Wie man Hunde vom Jagen abhält von Pia Gröning und Ariane Ullrich

Schleppleine kaufen

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Schleppleinen. Spezielle Schleppleinen für die Fährtenarbeit bsp. von der Firma Niggeloh oder der klassische Lederriemen oder moderne Materialien wie bsp. Schleppleinen aus Biothanmaterial. Letzteres bevorzugen wir selbst, da das Material Nässe und Dreck nicht aufsaugt und sich die Leine und nicht so leicht verknotet. Nach dem Kauf kannst du direkt mit der Konditionierung und dem Training beginnen.

Schleppleine oder Flexileine

Oft stellt sich die Frage, ob man statt einer Schleppleine nicht auch eine Flexileine verwenden kann? Dieser Fragestellung haben wir nun einen eigenen Blogeintrag gewidmet.