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Biothane Schleppleine 15m

Schleppleine oder Flexileine?

Eine Teilnehmerin meiner Trainingsgruppe fragte mich neulich, warum ich eigentlich für die Absicherung des Hundes im Freilauf eine Schleppleine und keine Flexileine empfehlen würde. Eine berechtigte Frage, wie ich finde. Beide Leinen ermöglichen dem Hund, sich in einem größeren Radius um den Hundeführer zu bewegen. Der Hund ist an einer Leine, genießt jedoch Freiraum zum Schnüffeln und zum sich Lösen. Der entscheidene Unterschied ist, dass der Hund an einer Flexileine einen Widerstand hat, wenn er voraus läuft.  Hunde, die bereits zum Ziehen an der Leine neigen, werden durch die Flexileine also zusätzlich im Ziehen bestärkt. Hinzu kommt, dass viele Hundeführer dazu verleitet sind, doch öfter mal den ‘Haltknopf’ der Flexileine zu drücken. Dennoch kann eine Flexileine durchaus praktisch sein, z.B. wenn der Hund verletzt oder die Hündin läufig ist und an der Leine geführt werden muss und die Umgebung des Spaziergangs den Einsatz einer Schleppleine schwierig gestaltet (z.B. in der Stadt).

Ich persönlich empfehle meinen Trainingspartnern in den meisten Fällen eher die Schleppleine. Die Anwendung ist zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, aber letztlich soll die Schleppleine keine Leine im herkömmlichen Sinne sein, sondern sie ist ein TrainingsHILFSmittel, welches dem Hundeführer ermöglicht seinen Hund abzusichern, für den Fall, dass er einen Befehl nicht ausführt. Schleppleinen sind also nicht einfach nur als lange Leine zu sehen, sondern sie sollten gezielt mit einem passenden Training eingesetzt werden. Die Schleppleine ist außerdem eine geeignete Leine für Hunde, die sehr feinfühlig auf einen Druck am Hals oder Geschirr reagieren – hier bietet sich eine Flexileine aus dem Grund nicht an, weil diese Hunde den Druck als unangenehm empfinden und automatisch stehen bleiben, wenn sie voraus laufen wollen.

Wer eine lange Leine zur Absicherung seines Hundes einsetzt, der ist gut beraten, dies im Rahmen eines durchdachten Trainings mit Hilfe einer Schleppleine zu tun. Wie genau dieses Training Schritt für Schritt aufgebaut werden kann, haben wir in unserem Hundeblog in einer Trainingsanleitung beschrieben. Langfristiges Ziel sollte es immer sein, dass der Hund im Freilauf abrufbar ist und eine Schleppleine nicht mehr nötig ist. Für alle anderen Situationen (Stadtspaziergang, Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit etc.) reicht auch eine normale, etwas längere Führleine und die entsprechende zusätzliche Auslastung durch bsp. Nasenarbeit oder Hundespiele aus.

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Vorankündigung: Hundeleinen aus Fettleder

Ab Ende Januar werden wir auch für preisbewusste Hundeführer passende Hundeleinen in unserem Produktsortiment anbieten. Hierfür haben wir schöne Hundeleinen aus Fettleder ausgewählt. Hundeleinen aus Fettleder eignen sich für alle Hundebesitzer, die die Vorzüge von Leder an einer Hundeleine nicht missen möchten und gleichzeitig eine günstige Hundeleine suchen. Die Hundeleinen aus Fettleder werden wir in den Farben dunkelbraun und schwarz im Programm haben. Die Leinen sind mit einem stabilen Karabiner in Messing oder Chrom ausgestattet der am unteren Ende eingeflochten oder mit einer stabilen Niete befestigt ist. Viele Hundesportler verwenden diese Hundeleine für die Arbeit auf dem Hundeplatz. Hierfür eignen sich Längen von unter drei Metern am Besten.

Bei den Fettlederleinen gibt es einige Pflegetipps zu beachten, die für eine längere Haltbarkeit der Hundeleine sorgen. Man verwendet zur Pflege am Besten Lederfette oder Fettwachse. Diese werden hauchdünn auf die Leine aufgetragen und sollten über Nacht einziehen. Anschließend poliert man das überschüssige Fett mit einem Lappen von der Leine. Zuviel Fett (sprich: Überfetten) verschlechtert die Atmungsaktivität des Fettleders und macht das Leder auf Dauer speckig und lappig. Für eine schnelle Reinigung bei Schmuddelwetter kann man die Hundeleine auch mit klarem Wasser abbürsten.

Die Fettlederleine ist eine Hundeleine für vielfältigen Einsatz beim Hundesport und Hundespiel und dank des niedrigen Preises eine Leine, von der man sich gerne unterschiedliche Längen und Ausführungen zulegt, denn: Hundeleinen sind wie Schuhe – man kann nie genug davon haben!