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Hundetraining: Auf deinen Platz

Vor kurzem haben wir darüber geschrieben, warum ein Hundebett oder Hundekissen für deinen Hund so wichtig ist. Nun wollen wir Schritt für Schritt erklären, wie du deinem Hund beibringen kannst, in sein Hundebett oder auf sein Hundekissen zu gehen und er lernt, sich dort zu entspannen.

Da es darum geht, eine möglichst niedrige Erwartungshaltung aufzubauen, da der Hund lernen soll, sich zu entspannen, übt man anfangs am Besten mit dem Welpen/Hund, nachdem er sich draußen ausgetobt hat. Wichtig ist auch, dass (zumindest zu Beginn) der Schlafplatz immer an der gleichen Stelle stehen sollte, denn der Hund lernt Kommandos zunächst ortsbezogen, bevor ein Kommando generalisiert werden kann.

Schritt 1
Mit deinem müden Hund gehst du zu seinem Hundebett oder Hundekissen. Idealerweise geht er von selber in sein Hundebett, alternativ kannst du mit Leckeren ein wenig nachhelfen. Achte dann aber darauf, dass dein Hund sich vor lauter Begeisterung nicht wieder hochfährt. Nun setzt du dich neben das Bett und wartest, bis sich dein Hund von selber hinlegt und entspannt. Probiert er, das Bett oder das Kissen zu verlassen, hinderst du ihn ruhig und bestimmt daran. Legt er sich dann wieder hin, darfst du ihn auch mit ruhiger (!!!) Stimme loben und streicheln. Vermeide jede Form von Hektik, lauten ‘Nein’ Rufen oder anderen verbalen Strafen, denn es geht darum, dass der Hund den Platz nicht mit Strafe verbindet. Stellst du bsp. bei einem sehr jungen Hund fest, dass er doch aufdreht, beende die Übung und fange zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal von vorne an.

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Schritt 2
Dein Welpe/Hund hat verstanden, dass er sich entspannen darf und kann und sein Hundebett sein Rückzugsort ist. Liegt er entspannt in seinem Bett, kannst du dich selber vom Hundebett entfernen. Es gibt zwei Möglichkeiten: erstens, dein Hund schläft ein und zweitens, er bemerkt, dass du dich entfernst und beobachtet dich. Je nach Ausbildungsstand und Alter des Hundes wartest du ein Weilchen ab und gibst dann ein Auflösungskommando, welches dem Hund erlaubt, zu dir zu kommen bzw. den Platz zu verlassen.

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Klappt dies problemlos und ruht der Hund weiter oder wartet bis er sein Auflösungskommando bekommen hat, so hast du bereits ein gutes Stück in der Ruheerziehung geschafft und darfst zu Schritt 3 weitergehen.

Schritt 3
Nun ist es an der Zeit, ein Kommando einzuführen. Ich persönlich schicke meine Hunde mit dem Signal ‘In die Kiste’ in ihre Hundebetten, da alle Kommandos in Verbindung mit ‘Platz’ im Konflikt mit dem Platz-Kommando standen.
Mit dem Kommando ‘In die Kiste’ begleitest du deinen Hund zum Schlafplatz und verfährst dann im Weiteren so wie in Schritt 1 und Schritt 2.

Wie jedes neue Kommando, muss auch dieses immer wieder – am besten mehrmals am Tag – geübt werden. Außerdem sollte man gerade bei Welpen vermeiden, den Hund unbeaufsichtigt zu lassen, wenn er auf seinem Hundekissen oder in seinem Hundebett liegt. Schneller als so mancher denkt, werden Welpen auch wieder wach und können u.U. sehr kreativ in Sachen Zimmerumgestaltung oder Schlafplatzrenovierung werden. Könnt ihr euren Welpen nicht beaufsichtigen, solltet ihr in den ersten Monaten einen wirklich sicheren Platz für den Hund wählen bsp. einen Zimmerkennel, Autotransportbox oder Laufstall. Auch dieser Platz wird ausschließlich positiv belegt und gewährleistet für beide Seite eine sichere Zeit, bis der Jungspund aus dem Gröbsten raus ist.

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Fünf gute Gründe für ein Hundebett

Du hast dich schon immer gefragt, warum dein Hund ein Hundebett oder Hundekissen benötigt? Wir geben dir fünf gute Gründe, warum sich die Anschaffung eines Hundebettes für dich und für deinen Hund wirklich lohnt.

1. Rückzugsort für deinen Hund

Ein Hund benötigt einen Ort, an den er sich zurückziehen kann. An dem er Ruhe vor Kindern, Besuch oder anderen Umwelteinflüssen hat. Er sucht sich i.d.R. angestammte Plätze – zwischen diesen wechselt er im Laufe des Tages. Wichtig ist, diese Rückzugsorte zu akzeptieren, d.h. der Hund wird an seinen Rückzugsorten nicht gestört. Dies gilt besonders durch Kinder. Sie müssen lernen, dass der Hund an diesem Ort in Ruhe gelassen wird.

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2. Trainingsziel: “Auf deinen Platz”

Hat sich ein Platz etabliert, kann man den Stammplatz auch für das ‘Haustraining’ nutzen und den Hund an diesen Platz verweisen, wenn z.B. der Postbote klingelt, Besuch erwartet wird oder das Haus gesäubert werden muss. Der Hund empfindet diesen Platz dann keinesfalls als ‘stille Ecke’, sondern kann sich dort entspannen. Gerade für Hunde mit ausgeprägtem Territorialverhalten oder auch für Alarmbeller eignet sich der fester Platz als Rückzugsort. Sie dürfen kurz ‘bescheid geben’ und der Hundebesitzer kann sie anschließend auf den Platz verweisen, an dem sie ruhig und entspannt abwarten und können. Das Training beginnt man am Besten von Welpenalter an und nutzt dabei aus, dass der kleine Hund noch viel Schlaf benötigt.

Wie du deinem Hund Schritt für Schritt beibringen kannst, ein Hundebett als Ruhe- und Rückzugsort anzunehmen, beschreiben wir in der nächsten Woche.

3. Ein zugewiesener Platz = klare Leitlinien für alle

Zugegebenermaßen: ein Hund im Bett oder auf dem Sofa kann eine kuschelige Angelegenheit sein. Es gibt mittlerweile auch sehr gute Hundedecken, mit denen sich das teure Sofa oder das Bett gegen Dreck und Nässe schützen lässt.

Die PROTECT Hundedecke eignet sich als Schondecke für Sofas

Die PROTECT Hundedecke eignet sich als Schondecke für Sofas

Nun kann man verhaltenstechnisch unterschiedlicher Auffassung darüber sein, ob dies nun wirklich Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Hund und Besitzer hat oder nicht. Da es jedoch nicht wenige Berichte darüber gibt, in denen Hundebesitzer beschreiben, dass der Ehemann oder die Ehefrau urplötzlich sich nicht mehr aufs Sofa setzen oder nachts nicht ins Bett steigen durfte, wenn der Hund selber drauf lag , kann die logische Schlussfolgerung nur die sein, dass es in diesen Fällen für das Teilen der gemeinsamen Sitz- und Liegeplätze klare Regeln geben muss. Stimmt allgemein bereits der Gehorsam und die Achtung von aufgestellten Regeln nicht, ist ein zugewiesener Platz für den Hund und die Erlaubnis, auf das Sofa oder Bett gehen zu dürfen ein absolutes MUSS.

4. Ein hochwertiger Schlafplatz zahlt sich langfristig aus

Das Angebot an Hundebetten und Hundekissen ist riesig. Wofür du dich entscheidest, hängt natürlich primär von deinem persönlichen Geschmack ab. Es gibt dennoch ein paar Dinge, auf die es sich zu achten lohnt:

  • In der Anschaffung billig bedeutet nicht, dass es auch langfristig billiger ist. Ein hochwertig  verarbeitetes Hundebett oder Hundekissen mag zunächst einmal teurer sein, aber wenn es dann nahezu ein Hundeleben lang hält und dank geeigneter Oberfläche wie bsp. Kunstleder oder Leder auch keine regelmäßigen Waschgänge in der Waschmaschine benötigt, dann ist das zunächst teurere Produkt langfristig günstiger, als das Hundekissen, welches regelmäßig gewaschen werden muss und aufgrund seiner Verarbeitung und Materialqualität nur 2-3 Jahre hält.
  • Dein Hund schläft im Schnitt 20 Stunden am Tag. Du solltest darauf achten, dass er in seinem Schlaf eine optimale Belastung des Bewegungsapparates bekommt. Orthopädische Hundebetten sind daher herkömmlichen Liegeplätzen mit Schaumstoff- oder einfacherer Polyestervliesfüllung zu bevorzugen. Sie sind nicht nur ein Marketinggag, sondern machen wirklich Sinn. Des weiteren sind hochwertige Füll- und Außenmaterialien langlebiger.

5. Guter Schlaf = aktiver und ausgeglichener Hund

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Wie auch beim Menschen, ist der Schlaf maßgeblich für die Leistungsfähigkeit und die Ausgeglichenheit deines Hundes. Hunde, die optimal entspannen und schlafen können, sind leistungsfähiger, aktiver und wacher. Sie können sich beim Training besser konzentrieren und auf längeren Wanderungen, Fahrradtouren oder anderen Aktivitäten besser mithalten. Aber auch weniger aktive Hunde, benötigen einen entspannten Schlaf. Sie sind ausgeglichener und weniger reizbar.